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Chargeback

Einführung

Wie in den vorherigen Abschnitten hervorgehoben, bietet Verifizierung ohne physische Karte eine Haftungsgarantie, die maximale Genauigkeit bei den durchgeführten Validierungen gewährleistet. Der Chargeback-Schutz von Unico schützt Sie vor potenziellen Verlusten bei Transaktionen, bei denen die Identität des Karteninhabers von Verifizierung ohne physische Karte fehlerhaft validiert wurde.

Wenn eine von Verifizierung ohne physische Karte validierte Transaktion zu einem offiziellen Chargeback-Verfahren führt, das ordnungsgemäß beim Acquirer oder Kartennetzwerk formalisiert wurde, kann der Kunde von Unico in Höhe des entsprechenden Transaktionsbetrags entschädigt werden. Diese Garantie gilt, sobald nach angemessener Prüfung festgestellt wurde, dass bei der von Verifizierung ohne physische Karte durchgeführten Validierung ein Fehler vorlag und dass Unico für die falsche Entscheidung verantwortlich war.

Diese zusätzliche Sicherheit zeigt das Engagement von Verifizierung ohne physische Karte, Zuverlässigkeit und Schutz bei den mit seiner Lösung durchgeführten Vorgängen zu bieten.

Warnung

Verifizierung ohne physische Karte leistet keine Erstattungen bei Selbstbetrug, das heißt, wenn der rechtmäßige Karteninhaber einen Kauf tätigt und die Transaktion später anficht.

Wann sollte diese Option verwendet werden?

Wenn Sie eine Chargeback-Anfrage aufgrund von Betrug erhalten haben und der Meinung sind, dass Verifizierung ohne physische Karte bei der Validierung der Identität des Karteninhabers einen Fehler gemacht hat.

Was ist ein Chargeback?

Chargeback ist der Prozess der Untersuchung eines Einspruchs gegen einen Kauf/eine Transaktion, der/die mit Kredit-/Debitkarten auf Online-Plattformen getätigt wurde und der zu einer Rückabwicklung/Stornierung des Kaufs/der Transaktion führen kann. Chargebacks lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen:

  • Chargeback aufgrund einer geschäftlichen Meinungsverschiedenheit: Wenn eine Transaktion aufgrund eines Problems in der Beziehung zwischen Verbraucher und Unternehmen storniert werden muss. Beispiele: nicht gelieferte Waren, defekte Waren, Kaufstornierung, doppelter Kauf, nicht erbrachte Dienstleistung usw.
  • Chargeback aufgrund von Betrug: Wenn der Karteninhaber behauptet, keinen Kauf in seinem Namen getätigt zu haben, wodurch ein Streit zwischen den Parteien entsteht (wer den Verlust trägt).

Eine Chargeback-Analyse kann nur in Fällen von Chargeback aufgrund von Betrug beantragt werden.

Voraussetzungen für die Beantragung einer Chargeback-Analyse

Eine Chargeback-Analyse kann nur für Transaktionen beantragt werden, die alle folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Die Transaktion muss genehmigt worden sein (Status: genehmigt);
  • Die Transaktion muss innerhalb der letzten 180 Tage erstellt worden sein;
  • Die Transaktion darf noch nicht für eine andere Chargeback-Analyse eingereicht worden sein;
  • Die Transaktion muss vom Typ „Kredit" sein.